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Kfz-Handwerk: Warnstreik der Beschäftigten in Berliner Autohäusern ++ Tourismus: Urlaub in Deutschland vor allem bei Ausländern gefragt ++ Deutsche Telekom: Keine Begrüßungsschreiben ohne Auftrag

Warnstreik der Beschäftigten in Berliner Autohäusern

Im Tarifstreit des Kfz-Handwerks in Berlin, Brandenburg und Sachsen haben Beschäftigte in Berliner Autohäusern vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Wie die IG Metall meldete, gab es Warnstreiks bei Peugeot in Lichtenberg und bei Renault in Pankow. Insgesamt beteiligten sich rund 55 Beschäftigte an dem Ausstand. Die Gewerkschaft fordert für die rund 37.000 Beschäftigten und Auszubildenden 6,5 Prozent mehr Einkommen für zwölf Monate. Die Arbeitgeber bieten 2,7 Prozent mehr Geld für 13 Monate.

Urlaub in Deutschland vor allem bei Ausländern gefragt

Der Tourismus in Deutschland hat im April seinen Rekordkurs fortgesetzt. Mit 32,3 Millionen Übernachtungen wurde das Ergebnis aus dem Vorjahresmonat um drei Prozent übertroffen, wie das Statistische Bundesamt meldete. Vor allem die Zahl der ausländischen Gäste stieg um zehn Prozent auf 5,2 Millionen Menschen.

Keine Begrüßungsschreiben ohne Auftrag

Die Deutsche Telekom darf keine Auftragsbestätigungen oder Begrüßungsschreiben verschicken, denen kein tatsächlich erteilter Auftrag zugrunde liegt. Das Oberlandesgericht Köln und das Landgericht Bonn haben in zwei Fällen entschieden, das eine solche Praxis eine unzumutbare Belästigung darstellt, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen meldete. Das Bonner Urteil sei allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Verfahren hatte der Verband angestrengt. (OLG Köln Az.: 6 U 199/11, LG Bonn Az.: 11 O 7/12)