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Lebensmittel: Verdorbene Erdbeeren in Supermärkten entdeckt ++ Adidas: Sportausstatter rechnet mit Milliarden-Umsatz zur EM

Verdorbene Erdbeeren in Supermärkten entdeckt

Bei mehreren Supermärkten und Discountern sind offenbar bei Stichproben verdorbene Erdbeeren aufgetaucht, die laut Lebensmittelverordnung nicht mehr verkauft werden dürften. Das NDR-Fernsehmagazin "Markt" berichtet, in sechs von sieben getesteten Märkten seien die Erdbeeren nicht in Ordnung gewesen. "Markt" kaufte Erdbeeren aus Deutschland der Handelsklasse I bei Edeka, Rewe, Penny, Lidl, Real, Famila und Sky und ließ sie von einem Sachverständigen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung untersuchen. Nur bei Famila seien die Früchte verzehrfähig gewesen. Die Rewe-Gruppe, zu der auch Penny gehört, reagierte verärgert auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung. "Wir prüfen die Anfrage des NDR, der uns bis Montag Zeit gegeben hat", sagte ein Sprecher. Weiter wollte er sich nicht äußern.

Sportausstatter rechnet mit Milliarden-Umsatz zur EM

Wenn die deutsche Nationalelf bei der Europameisterschaft lange mitspielt und am Ende sogar gewinnen sollte, gewinnt der Ausstatter mit: Adidas. Vom Gefühl her sollten die Deutschen gewinnen, sagte Firmenchef Herbert Hainer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er gönnt allerdings auch den Spaniern "als Sportsmann" den Sieg. Und weil Adidas beide Mannschaften ausrüstet, wäre es ihm "rational egal, wer als Sieger vom Platz geht", sagte Hainer. Allein in Deutschland will der Sportausstatter zur Europameisterschaft eine Million Nationaltrikots (zu je 79,95 Euro) verkaufen. "Wir rechnen mit mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz mit Fußballartikeln", sagte Hainer. Adidas stellt auch den offiziellen EM-Spielball "Tango 12" her.