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Groupon: Schnäppchenportal verliert kräftig an der Börse ++ Arbeitsmarkt: Zwei Drittel der Deutschen am Wochenende beschäftigt ++ Ebay: Neues Bezahlsystem verzögert sich offenbar ++ Deutsche Bahn: Austausch der ICE-Achsen beginnt demnächst

Schnäppchenportal verliert kräftig an der Börse

Beim Börsengang des Schnäppchenportals Groupon Anfang November war die Euphorie groß. Vorbei: Am Freitag lief die vorgeschriebene Haltefrist für bei Groupon angestellte und andere Aktienbesitzer mit Insiderkenntnissen aus. Und viele von diesen wollten ihre Aktien offenbar loswerden. Der Kurs der Aktie brach um 8,9 Prozent auf 9,69 Dollar ein. Seit dem Höhepunkt unmittelbar nach Börsengang befindet sich der Aktienkurs die meiste Zeit im Sinkflug. Der Ausgabepreis betrug 20 Dollar. Auch die Facebook-Aktie verlor weiter. Ein Papier des sozialen Netzwerks kostete zuletzt 27,72 Dollar, 27 Prozent weniger als beim Börsengang vor wenigen Wochen.

Zwei Drittel der Deutschen am Wochenende beschäftigt

35 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten regelmäßig am Wochenende, 33 Prozent ab und zu, wie aus einer Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes hervorgeht. Nur ein Drittel der Beschäftigten muss demnach nie am Wochenende arbeiten, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtete. Vor zwei Jahrzehnten musste nur jeder Fünfte an Sonnabend und Sonntag arbeiten. Üblich ist Wochenendarbeit der Umfrage zufolge vor allem im Gastgewerbe, wo vier von fünf Beschäftigten betroffen sind. Im Handel, in Sozial- und Erziehungsberufen ist es in etwa die Hälfte. Wer in einer Bank, einer Versicherung oder im Energiesektor arbeitet, hat am Wochenende in der Regel frei.

Neues Bezahlsystem verzögert sich offenbar

Der Start des neuen Bezahlsystems beim Internetauktionshaus Ebay wird sich möglicherweise verschieben. Das Unternehmen habe offenbar Probleme bei der für den Sommer angekündigten Umstellung, berichtete die "Wirtschaftswoche". Es sei auch unsicher, ob alle gewerblichen Händler den neuen Zahlungsbedingungen wie geplant bis 12. Juni zustimmen werden. Künftig soll der Käufer direkt an Ebay bezahlen. Das Unternehmen fordert nach Eingang des Geldes den Verkäufer zum Versand auf. Erhält der Käufer den Artikel nicht oder ist dieser wesentlich anders als beschrieben, bekommt er sein Geld zurück.

Austausch der ICE-Achsen beginnt demnächst

Die Deutsche Bahn will spätestens im September damit beginnen, die Achsen ihrer 63 ICE-3-Fernzüge auszuwechseln. Die Neukonstruktion muss seltener auf Haarrisse überprüft werden als die bisherigen Achsen. Seit einem Achsbruch im Juli 2008 werden die 1200 Radsätze alle 30.000 Kilometer überprüft, die neuen Sätze müssen nur alle 240.000 Kilometer kontrolliert werden. Der Austausch soll im Frühjahr 2015 beendet sein.