Meldungen

WirtschaftsNews

Coty: Deutsche Milliardärsfamilie strebt an die Wall Street ++ Eon: Australier übernehmen 12.000 Kilometer Gasleitungen ++ JP Morgan: Aktionäre gehen wegen Verlusten gegen die Bank vor

Deutsche Milliardärsfamilie strebt an die Wall Street

Nach der missglückten Übernahme des US-Kosmetikkonzerns Avon bringt die deutsche Milliardärsfamilie Reimann ihre Parfümfirma Coty (Cerutti, Karl Lagerfeld) an die Börse. Sie könnten bis zu eine Milliarde Dollar erlösen, die Gesamtbewertung von Coty beliefe sich dann auf acht Milliarden Dollar. Der Reimann-Clan hat sein Milliardenvermögen mit dem Konsumgüterkonzern Reckitt-Benckiser gemacht, der unter anderem das Gesichtswasser Clerasil und Kukident-Haftcreme für dritte Zähne herstellt.

Australier übernehmen 12.000 Kilometer Gasleitungen

Der größte deutsche Energiekonzern E.on hat einen Käufer für sein Ferngasnetz ausgewählt. Das 12.000 Kilometer lange Netz geht wie erwartet für 3,2 Milliarden Euro an ein Konsortium um die australische Bank Macquarie. Der Kaufpreis beinhaltet unter anderem die Übernahme von Pensionsverpflichtungen. Der Unternehmenswert liegt den Angaben zufolge bei 2,9 Milliarden Euro. Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen werden, das Bundeskartellamt und das Bundeswirtschaftsministerium müssen noch zustimmen.

Aktionäre gehen wegen Verlusten gegen die Bank vor

Nach dem Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen gehen Aktionäre juristisch gegen die US-Großbank JP Morgan vor. Die US-Investmentfirma Saratoga Capital Management reichte am Mittwoch eine Sammelklage gegen JP Morgan ein, der sich andere Geschädigte anschließen könnten. Der "New York Times" zufolge vergrößerte sich der Schaden für die Großbank um eine weitere Milliarde Dollar.