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Yahoo: Ehemalige Chefin erhielt über 16 Millionen Dollar Abfindung ++ : Ökobanken: Studie: Deutsche verzichten für gutes Gewissen auf Zinsen ++ Luftfahrt: Höhere Ticketpreise durch Flüssigkeiten-Scanner ++ Bilfinger Berger: Vorstandschef Roland Koch bekommt mehr Geld

Ehemalige Chefin erhielt über 16 Millionen Dollar Abfindung

Die frühere Vorstandsvorsitzende von Yahoo hat in ihrem letzten Jahr beim angeschlagenen Internetkonzern ein Abfindungspaket im Umfang von 16,4 Millionen Dollar (12,4 Millionen Euro) erhalten. Das geht aus Unterlagen hervor, die Yahoo am Freitag bei der US-Börsenaufsicht einreichte. Die heute 63-jährige Bartz hat damit auch guten Grund, auf eine Wiederbelebung von Yahoo durch ihren Nachfolger Scott Thompson zu hoffen. Immerhin beinhaltet das Abfindungspaket fast 386.000 Belegschaftsaktien mit Sperrfrist und 416.000 Aktienoptionen.

Studie: Deutsche verzichten für gutes Gewissen auf Zinsen

Die Deutschen sind bereit, für ein gutes Gewissen auf Rendite beim Tagesgeld zu verzichten. Wer bei einem Tagesgeldkonto einer konventionellen Bank einen Zinssatz von 3,0 Prozent verlangt, ist bei einem sozial-ökologischen Institut schon mit 1,7 Prozent zufrieden, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung ZEB. Dies treffe theoretisch auf 13 Millionen Menschen im Land zu, die laut der Untersuchung dem Thema Nachhaltigkeit aufgeschlossen gegenüber stehen.

Höhere Ticketpreise durch Flüssigkeiten-Scanner

Die Luftfahrtbranche rechnet mit Verzögerungen bei der Einführung von Flüssigkeitsscannern, die eigentlich für den 29. April 2013 geplant ist. "Nach dem bisherigen Stand ist das Datum unrealistisch", sagte der Präsident des Bundesverbands der deutschen Luftfahrtwirtschaft, Klaus-Peter Siegloch, der Morgenpost. "Es muss sichergestellt sein, dass die eingesetzten Geräte wirklich zuverlässig in der Kontrolle von Flüssigkeiten sind. Das ist bisher nicht der Fall." Sollten die Scanner eingeführt werden, drohen höhere Ticketpreise: 400 bis 500 Millionen Euro würde allein in Deutschland die Einführung der Detektoren kosten.

Vorstandschef Roland Koch bekommt mehr Geld

Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger zahlt seinem Vorstandschef Roland Koch nach Angaben der "Wirtschaftswoche" 2012 voraussichtlich eine halbe Million Euro mehr als im vergangenen Jahr. 2011 erhielt Koch, der im März zu Bilfinger Berger kam, 1,53 Millionen Euro für vier Monate Vorstandstätigkeit und sechs Monate als Vorstandschef. 2012 wird Koch bei normalem Geschäftsverlauf 2,1 Millionen Euro verdienen.