Medienunternehmen

Axel Springer zahlt Rekorddividende an seine Aktionäre

Im Jahr des 100. Geburtstags seines Gründers wird der Medienkonzern Axel Springer ("Bild", Berliner Morgenpost) eine Rekorddividende an seine Aktionäre ausschütten.

- Es habe 2011 "auf allen Feldern Grund zur Freude" gegeben, sagte der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner auf der Hauptversammlung. Deshalb sollten die Anteilseigner 1,70 Euro Gewinnbeteiligung je Aktie erhalten. Döpfner hob Döpfner neben dem Auslandsgeschäft die Erfolge im Internet hervor. Der Konzern habe 2011 erstmals mehr mit Werbung im Internet umgesetzt als in seinen deutschen Zeitungen und Zeitschriften. "Wir reden hier nicht über Zukunftshoffnungen, sondern über real erwirtschaftete, maßgebliche Gewinne", betonte Döpfner.

Der Konzern sei auf dem Weg "zu einem echten, voll integrierten Multimedia-Unternehmen". Auch mit Blick auf 2011, in dem Axel Springer den Umsatz um zehn Prozent auf knapp 3,2 Milliarden Euro und das um Sondereffekte bereinigte Ebitda um rund 16 Prozent (593,4 Millionen Euro) steigerte, zollten Aktionäre dem Vorstand Respekt: "Wir ernten heute die Früchte für Ihren unternehmerischen Mut", sagte der Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger.

( BM )