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Schlecker: Mitarbeiter sollen auf 15 Prozent Lohn verzichten ++ Nokia: Neuer Nackenschlag durch Gewinnwarnung ++ Mini-Las-Vegas: 35 Milliarden Dollar für Kasino-Komplex in Spanien

Mitarbeiter sollen auf 15 Prozent Lohn verzichten

Der Schlecker-Insolvenzverwalter fordert nach Gewerkschaftsangaben von den Beschäftigten für die Sanierung der Drogeriekette einen Lohnverzicht von 15 Prozent. Die Gewerkschaft Verdi lehnt das ab. "15 Prozent Lohnverzicht, das ist für die Schlecker-Frauen kaum vorstellbar", sagte Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Franke am Mittwoch. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz kommentierte das bislang nicht.

Neuer Nackenschlag durch Gewinnwarnung

Die Rettung des in Not geratenen Handy-Weltmarktführers Nokia erweist sich schwieriger als gedacht. Das Kerngeschäft der Finnen mit Mobiltelefonen steckt trotz der laufenden Smartphone-Offensive in roten Zahlen fest, der Umsatz sackte ab. Die Aktie brach am Mittwoch zeitweise um gut 18 Prozent auf 3,14 Euro ein. Nokia versucht gerade ein Comeback im Smartphone-Markt mit neuen Geräten auf Basis des Microsoft-Betriebssystems Windows Phone. In vielen Testberichten erhielten die neuen Geräte gute Noten, doch in den Geschäften sind sie keine Bestseller: Im ersten Quartal wurden zwei Millionen Smartphones der Marke Lumia verkauft, teilte Nokia jetzt mit. Zum Vergleich: Apple setzte im Weihnachtsquartal 37 Millionen seiner iPhones ab. Zudem macht Nokia weniger Gewinn pro Telefon: Der durchschnittliche Preis eines Lumia-Smartphones lag bei 220 Euro - deutlich niedriger als bei iPhone-Modellen.

35 Milliarden Dollar für Kasino-Komplex in Spanien

Der US-Milliardär Sheldon Adelson will in Spanien ein Mini-Las-Vegas entstehen lassen. Der Chef des Kasinokonzerns Las Vegas Sands kündigte an, 35 Milliarden Dollar in den Aufbau eines Spielbankkomplexes in dem in der Schuldenkrise schwer angeschlagenen Euro-Land zu investieren. Adelson erklärte, bereits Gespräche mit Verantwortlichen der beiden größten Städte des Mittelmeerlandes, Barcelona und Madrid, zu führen. Ziel sei es, Kunden aus Westeuropa sowie den früheren Sowjetstaaten anzusprechen. Das Projekt solle innerhalb von fünf bis zehn Jahren umgesetzt werden.