WirtschaftsNews

Ölpest in USA: Ölfirma schließt Vergleich und zahlt 90 Millionen Dollar

Ölpest in USA

Ölfirma schließt Vergleich und zahlt 90 Millionen Dollar

Fast zwei Jahre nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko hat sich die US-Regierung mit der Ölfirma MOEX Offshore auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von insgesamt 90 Millionen Dollar geeinigt. Wie das Justizministerium und die Umweltbehörde mitteilten, wird MOEX eine Zivilstrafe von 70 Millionen Dollar wegen der Verletzung von US-Umweltgesetzen und 20 Millionen zur Förderung von Umweltprojekten zahlen. 45 Millionen Dollar gehen demnach an die Regierung, der Rest an betroffene Bundesstaaten. Im April 2010 waren bei der Explosion der vom britischen Ölkonzern BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" elf Arbeiter ums Leben gekommen. Durch das Unglück entstand ein Leck am Bohrloch, 4,9 Millionen Barrel Öl flossen ins Wasser, Küsten wurden verschmutzt. MOEX Offshore war damals zehnprozentiger Teilhaber der Ölquelle.

Google

Chefkontrolleur Schmidt wirft Millionen Aktien auf den Markt

Der frühere Google-Chef Eric Schmidt (Foto) will bis zu 2,4 Millionen Google-Aktien im Wert von rund 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Milliarden Euro) verkaufen. Der Aktienverkauf soll gestaffelt über einen einjährigen Zeitraum erfolgen, wie aus nun eingereichten Unterlagen hervorgeht. Der 56-jährige Schmidt wolle mit diesem Schritt unter anderem seinen Wertpapierbestand diversifizieren, erklärte Google. Sollten alle 2,4 Millionen Aktien verkauft werden, würde sich Schmidts Anteil an Google von derzeit 2,8 Prozent auf 2,1 Prozent verringern. Der Milliardär Schmidt war bis April 2011 Vorstandsvorsitzender von Google. Derzeit ist er Aufsichtsratsvorsitzender in dem Unternehmen.

Dreamworks Animation

Die Macher von "Shrek" produzieren künftig in China

Auf den Spuren seines Erfolg "Kung-Fu Panda" geht das Animationsstudio Dreamworks Animation nach China. Die Hollywood-Firma gründet in Shanghai ein Gemeinschaftsunternehmen. Oriental Dreamworks soll in China Animationsfilme produzieren, der erste werde aber erst 2016 erwartet, berichtete die "New York Times". Die chinesischen Partner wie China Media Capital werden die Mehrheit von 55 Prozent an dem neuen Unternehmen halten, wie Dreamworks mitteilte. Das geht auf chinesische Einschränkungen für Auslandsinvestitionen zurück. Dreamworks Animation ist auch für Hits wie "Shrek" oder "Madacascar" bekannt