Flugverkehr

Betrieb am Frankfurter Airport normalisiert sich

Nach dem Streik auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens hat es am Samstag kaum noch Behinderungen am größten deutschen Airport gegeben. Lediglich 32 von 1240 Verbindungen seien gestrichen worden, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport.

Am Freitag waren wegen der 200 Streikenden auf dem Vorfeld 301 Flüge ausgefallen - damit konnte laut Fraport mehr als 70 Prozent des regulären Flugbetriebs abgewickelt werden. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) will weiter streiken, wenn Fraport nicht einlenkt. Am Wochenende sollte es keinen Ausstand geben. "Wir werden nicht zurückstecken", betont der Tarifvorstand der Gewerkschaft, Markus Siebers. Er kündigte an, die Gewerkschaft werde im Falle eines erneuten Ausstands 24 Stunden vor Beginn warnen und möglicherweise die Streikdauer ausdehnen. Die Streiktage am Donnerstag und Freitag haben den Flughafen-Betreiber nach eigenen Angaben bis zu vier Millionen Euro gekostet - die Verluste der Airlines seien darin nicht eingerechnet. Nach Angaben des Fraport-Sprechers waren am Wochenende keine Gespräche mit der GdF geplant. Fraport sei auf einen längeren Arbeitskampf eingerichtet und schule Personal, um die streikenden Vorfeldleute zu ersetzen.