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Lettland: Gerüchte über Pleite lösen Panik unter Bankkunden aus

Lettland

Gerüchte über Pleite lösen Panik unter Bankkunden aus

Aus Angst vor einer Pleite der größten Bank in Lettland haben Kunden ihre Konten leer geräumt. Die Panik unter tausenden Kunden der Swedbank begann am Sonntag, nachdem sich Gerüchte verbreitet hatten, das Geldinstitut habe in Estland und Schweden Probleme mit der Liquidität. Bis Montagmorgen hatten Swedbank-Kunden 24 Millionen Lats (34 Millionen Euro) abgehoben, wie Bankensprecherin Kristine Jakubovska mitteilte. Der Vorsitzende der lettischen Niederlassung der schwedischen Bank, Maris Mancinskis, nannte die Gerüchte über eine bevorstehende Pleite am Montag absurd. Die Bank arbeite normal, alle Kunden hätten an den Automaten Zugriff auf ihre Konten.

Commerzbank

Finanzministerium dementiert Gespräche über Staatshilfe

Das Bundesfinanzministerium hat am Montagabend Meldungen über angebliche Gespräche mit der Commerzbank über Staatshilfen dementiert. "Als Teilhaber der Commerzbank steht die Bundesregierung in regelmäßigem Kontakt. Dieser geht jedoch nicht über einen Informationsaustausch hinaus", teilte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mit. "Zu Spekulationen geben wir keinen Kommentar ab", sagte zudem Commerzbank-Sprecher Reiner Roßmann. Er verwies gleichzeitig auf jüngste Aussagen von Commerzbank-Finanzchef Eric Strutz. Dieser hatte erst am vergangenen Donnerstag betont: "Wir haben weiterhin nicht vor, zusätzliche öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen."