Übernahme

Postbank: 1500 Arbeitsplätze sind in Gefahr

Bei der Postbank sollen im Zuge der Übernahme durch die Deutsche Bank angeblich mehr als 1000 Stellen wegfallen.

2011 und 2012 wolle das Institut insgesamt 1500 Arbeitsplätze abbauen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter der Gewerkschaft Ver.di. Die Berechnungen der Gewerkschaft basierten auf den bisher genannten Einsparungszielen von Postbank und Deutscher Bank. "Wir befinden uns derzeit in Verhandlungen mit Ver.di", sagte ein Postbank-Sprecher. "Insofern fehlt für solche Spekulationen jegliche Grundlage."

Wegen der Sparpläne des neuen Mehrheitseigners Deutsche Bank hatten am Freitag rund 3500 der 23 000 Postbank-Beschäftigten gestreikt. Der Ausstand soll der Gewerkschaft zufolge am Montag bundesweit fortgesetzt werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter verhandeln seit Monaten, haben bislang aber keinen Durchbruch erzielt. Dabei geht es um die Pläne der Deutschen Bank, im Zuge der Postbank-Integration etliche Jobs in Verwaltung und Informationstechnik in eigene Gesellschaften auszugliedern. Dies soll mit Gehaltskürzungen, längeren Arbeitszeiten und einer Reduzierung der Urlaube einhergehen.