WirtschaftsNews

Fluglotsen: Streik droht wegen gescheiterter Tarifverhandlungen

Fluglotsen

Streik droht wegen gescheiterter Tarifverhandlungen

Die Tarifverhandlungen für die Fluglotsen sind gescheitert. Vertreter der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Gewerkschaft GdF konnten sich in der letzten Verhandlungsrunde am Freitag in Frankfurt nicht auf einen Kompromiss für die rund 5000 Beschäftigten der Deutschen Flugsicherung (DFS) einigen, wie ein Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung mitteilte. Damit wurde der zweite Schlichtungsversuch abgebrochen - nun droht der erste bundesweite Lotsenstreik der Nachkriegsgeschichte. Frühestens am Mittwoch könnten die Lotsen ihre Arbeit niederlegen.

Telekom

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen hoher Datengebühren

Die Staatsanwaltschaft Bonn nimmt die Telekom abermals wegen überhöhter Datengebühren ins Visier. Die Behörde habe Ermittlungen wegen eines Betrugsverdachts eingeleitet, sagte ein Telekom-Sprecher am Freitag. Der Konzern weise die Vorwürfe zurück und werde gegenüber der Staatsanwaltschaft Stellung nehmen. In der Sache sei bereits vor fünf Jahren ermittelt worden - das Verfahren sei aber nach kurzer Zeit ohne Ergebnis eingestellt worden, betonte der Sprecher. Bei der Bonner Behörde war kein Kommentar zu erhalten. Angestoßen wurden das zweite Verfahren durch eine Anzeige der Telegate-Gründer Klaus Harisch und Peter Wünsch.

Airbus

11 000 Mitarbeiter in Deutschland legen Arbeit nieder

Mehr als 11 000 Beschäftigte des Flugzeugbauers Airbus haben sich nach Gewerkschaftsangaben am Freitag in Norddeutschland an Warnstreiks beteiligt. In Hamburg, Bremen, Stade und Buxtehude fanden jeweils Kundgebungen statt, auf denen sich die Beschäftigten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze einsetzten. Die IG Metall will eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie bis mindestens 2020 durchsetzen. Zudem fordert sie eine stärkere Mitbestimmung beim Einsatz von Leiharbeitskräften. Airbus war vergangene Woche mit dem Versuch gescheitert, den Ausstand gerichtlich untersagen zu lassen. Der Flugzeugbauer äußerte Unverständnis für die Warnstreiks.