WirtschaftsNews

Yahoo: Chinesen bekunden Interesse an der Suchmaschine

Yahoo

Chinesen bekunden Interesse an der Suchmaschine

Die größte chinesische Handelsplattform Alibaba würde gern das kriselnde Internet-Urgestein Yahoo kaufen. "Wir sind sehr interessiert", sagte Alibaba-Gründer Jack Ma laut übereinstimmenden US-Medienberichten bei einem Auftritt an der Eliteuni Stanford. Yahoo hält 40 Prozent an Alibaba. Die Beteiligung gehört zu dem Wertvollsten an dem Internet-Pionier: Ihr Wert wird auf bis zu 13 Milliarden Dollar geschätzt, während das ganze Unternehmen an der Börse zuletzt weniger als 17 Milliarden wert war. Alibaba sei an Yahoo "als ganzem" interessiert, betonte Jack Ma.

Porsche

Sportwagenkonzern verkauft sein Schloss im Allgäu

Der zum VW-Konzern gehörende Sportwagenhersteller Porsche will sein Schloss Bullachberg im Allgäu verkaufen. "Wir trennen uns von dem Anwesen", sagte ein Porsche-Sprecher der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Unter dem früheren Vorstandschef Wendelin Wiedeking habe Porsche das gut hundert Jahre alte Gebäude für sechs Millionen Euro erworben, um ein Luxus- und Tagungshotel daraus zu machen. Die geplante Renovierung des Anwesens in der Nähe der bayerischen Königschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sei aber nie begonnen worden.

Telefon-Hotlines

Warteschleifen sollen bald kostenfrei sein

Das Ende kostenpflichtiger Telefon-Warteschleifen rückt offenbar näher. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner stellte erhebliche Verbesserungen für die Verbraucher in Aussicht. Demnach solle vorgeschrieben werden, "dass bei Anrufen auf Sondernummern eine Warteschleife weder bei einem Telefonat aus dem Festnetz noch aus dem Mobilfunknetz Kosten verursachen darf", sagte Aigner dem "Tagesspiegel".

Amazon-Tablet

Verlage wollen mit Kindle Fire Apple-Monopol brechen

Deutsche Verlage setzen große Hoffnungen in das neue Amazon-Tablet Kindle Fire. Insbesondere Apples beherrschende Stellung im Tablet-PC-Markt ist den Verlegern ein Dorn im Auge. "Was uns stört, ist, dass Apple die Geschäftsbedingungen diktiert", sagte Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der Geschäftsführung beim Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV). Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Wolfgang Fürstner, sagte, mit dem Kindle Fire verbessere sich die Situation der Inhalteanbieter. Apple verlangt von den Verlagen eine Beteiligung von 30 Prozent für den Vertrieb digitaler Texte.