Ausildung

Lehre zum Kaufmann im Einzelhandel besonders begehrt

Die meisten Lehrlinge in Deutschland lassen sich zum Kaufmann oder zur Kauffrau im Einzelhandel ausbilden. Dieser Beruf belegte auch 2010 wieder den Spitzenplatz, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Es folgten demnach - wie schon seit sechs Jahren - die Ausbildungsberufe Verkäufer, Bürokaufmann, Kfz-Mechatroniker und Industriekaufmann. Insgesamt konzentrierte sich der Statistik zufolge rund ein Drittel der 2010 abgeschlossenen Ausbildungsverträge auf die zehn häufigsten Ausbildungsberufe.

Unterschiede zeigten sich in der Ausbildungswahl zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen. Bei den Frauen stand laut Statistikbehörde - wie insgesamt - die Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau an der Spitze. Bei den Männern war es demnach der Kfz-Mechatroniker. Unterschiede in der Berufswahl gab es je nach Schulabschluss der Auszubildenden: Jugendliche mit Abitur oder Fachabitur ließen sich am häufigsten zum Industrie-, Bank- oder Groß- und Außenhandelskaufmann ausbilden.

Bei Jugendlichen mit Realschul-Abschluss standen die Ausbildungen zum Einzelhandel- oder Büro-Kaufmann und zum Kfz-Mechatroniker an erster Stelle. Jugendliche mit Hauptschul-Abschluss hingegen machten am häufigsten eine Lehre zum Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel oder Friseur. Jugendliche ohne Schulabschluss fanden sich besonders häufig in den Ausbildungsberufen Verkäufer, Hauswirtschaftshelfer sowie Maler und Lackierer.

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