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Gold: Händler stellt weitere Automaten auf

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Gold

Händler stellt weitere Automaten auf

Das Unternehmen TG Gold-Super-Markt will 2010 weitere 50 Goldautomaten im deutschsprachigen Raum aufstellen. Angesichts der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten gehe man davon aus, dass sich zunehmend mehr Menschen für Gold als sichere Investition entscheiden, sagte Vorstandschef Thomas Geissler. In Berlin, Frankfurt und München stehen bereits solche Automaten, aus denen die Kunden Gold portionsweise kaufen können.

Formel 1

Flavio Briatore soll von Bestechung gewusst haben

Der italienische Industrielle Flavio Briatore (Foto) ist offenbar in die Affäre um Bestechungsgelder aus der Formel 1 verwickelt. Der Chef der Rennserie, Bernie Ecclestone, habe Schmiergeldzahlungen an den früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky über Vertraute abgewickelt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die Münchner Staatsanwaltschaft. Auch der damalige Formel-1-Teamchef Briatore sei in die Transfers eingebunden gewesen. Gegen ihn werde jedoch nicht ermittelt. Gegen Gribkowsky wurde bereits Anklage wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung erhoben.

Flugtickets

Neue Kritik an der Steuer aus der Union

Gegen die Anfang des Jahres eingeführte Steuer auf Flugtickets regt sich weiterhin Kritik in der Union. "Die Luftverkehrsteuer ist nicht nur ordnungspolitisch fragwürdig, sondern auch klimapolitisch im besten Fall weiße Salbe", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), zu "Handelsblatt Online". Nur ein weltweiter Emissionshandel, in den die Luftfahrt einbezogen würde, könne hier helfen. Bislang sei der einzige Profiteur der Bundesfinanzminister, da sie ihm Geld in die Kasse spüle. Seit dem 1. Januar sind für Kurzstreckenflüge acht Euro fällig, für Mittelstrecken 25 Euro und für Langstrecken 45 Euro.

Argentinien

Dubiose Geschäfte deutscher Unternehmen

Deutsche Unternehmen kaufen zunehmend argentinische Produkte ein, um ihrerseits wieder in das südamerikanische Land liefern zu können. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtete, hat neben Adidas und Porsche etwa BMW angeboten, landwirtschaftliche Produkte wie Soja und Reis in Argentinien zu kaufen, um dort wieder Autos verkaufen zu können.