WirtschaftsNews

Krankenkassen: DAK und BKK Gesundheit beraten wieder über Fusion

Krankenkassen

DAK und BKK Gesundheit beraten wieder über Fusion

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die BKK Gesundheit haben die im vergangenen Jahr zunächst gescheiterten Fusionsverhandlungen wieder aufgenommen. Die Gespräche über einen Zusammenschluss der Kassen seien fortgesetzt worden, berichtete die Bild-Zeitung unter Berufung auf einen Mitarbeiter der BKK Gesundheit. Er sagte: "Es wird intensiv beraten." Dem Bericht zufolge soll die neue gesetzliche Kasse, wie bereits im letzten Jahr geplant, "DAK Gesundheit" heißen. Sie wäre mit etwa sieben Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Die DAK hatte Berichten zufolge nach der Einführung eines Zusatzbeitrages im vergangenen Jahres über 140.000 Mitglieder verloren.

Frauenquote

Deutsche Konzerne werden 30 Prozent nicht schaffen

Die deutschen Großkonzerne werden die geforderte Frauenquote in Führungsgremien von 30 Prozent bis zum Jahr 2015 wohl verfehlen - das berichtet die "Wirtschaftswoche" und beruft sich eine eigene Umfrage. Von den 76 Vorstandsverträgen, die bis Ende 2013 in den 30 Dax-Unternehmen ausliefen, gebe es lediglich bei 14 eine Chance, dass eine Topmanagerin in das höchste Führungsgremium aufrücke, schreibt das Magazin unter Berufung auf führende deutsche Personalberater. Damit kämen die Dax-Unternehmen bei Neubesetzungen auf eine Quote von 18 Prozent. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und EU-Justizkommissarin Viviane Reding fordern von den Unternehmen dagegen, den Frauenanteil im Aufsichtsrat beziehungsweise Vorstand bis 2015 auf 30 und bis 2020 auf 40 Prozent zu erhöhen. Um das Quotenziel bis 2015 zu erreichen, müssten ab sofort wenigstens 30 Prozent aller frei werdenden Stellen an Frauen vergeben werden, heißt es in dem Bericht der "Wirtschaftswoche" weiter.

Mittagsruhe

Experten plädieren für Einführung einer Siesta

Wegen der steigenden Belastung bei der Arbeit schlagen Experten die Einführung einer Mittagsruhe in Unternehmen vor. "Kluge Unternehmer wissen, wie wichtig schöpferische Pausen für den Erhalt der Leistungsfähigkeit, Kreativität und Motivation der Mitarbeiter sind", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, der "Bild"-Zeitung. In den USA und Japan, aber auch in Österreich habe sich "die Siesta am Arbeitsplatz längst bewährt". Gute Arbeitsbedingungen steigerten zudem die Attraktivität eines Unternehmens für Fachkräfte. Unterstützung für den Vorstoß gibt es auch von den Krankenkassen.