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Teuerung schmälert Lust auf Handys

Prognose Der weltweite Handy-Absatz wird in diesem Jahr nach Einschätzung der Markforscher von Gartner um bis zu 15 Millionen Stück niedriger ausfallen als bislang angenommen. Unter anderem das Beben in Japan habe zu steigenden Lagerbeständen geführt, teilte Gartner am Donnerstag mit. Zudem habe sich wegen der gestiegenen Teuerung die Nachfrage aus den schnell wachsenden Schwellenländern verlangsamt.

Volle Lager Wichtigster Indikator: Die Bestände unverkaufter Handys hätten sich im vergangenen Quartal um 13,3 Millionen Stück erhöht und lägen damit über dem normalen Niveau, so die Marktforscher. Die Zahl der verschmähten Geräte entspricht demnach den Verkaufszahlen von sechs bis sieben Wochen.