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Fannie Mae: Die US-Hypothekenbank fordert neue Milliardenhilfe

Fannie Mae

Die US-Hypothekenbank fordert neue Milliardenhilfe

Die angeschlagene US-Hypothekenbank Fanny Mae hat erneut um Staatshilfe gebeten. Nach Medienberichten soll die Regierung 8,5 Milliarden Dollar (5,9 Milliarden Euro) nachschießen. Im ersten Quartal wies das Unternehmen 8,7 Milliarden Dollar Verlust aus, weil die Hauspreise in den USA fallen. Viele Hypothekennehmer konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen oder mussten ihre Immobilien zwangsversteigern lassen. Fannie Mae und Freddie Mac stehen hinter der Mehrzahl der Hypotheken des Landes. Bislang kostete ihre Rettung den US-Steuerzahler rund 150 Milliarden Dollar.

Deutsche Post

Konzern will selbst über Portoerhöhungen entscheiden

Der Chef der Deutschen Post, Frank Appel, fordert ein Ende der Preisregulierung bei Briefen und damit ein Recht auf Portoerhöhungen. "Wir müssen Mehrwertsteuer zahlen, der Mindestlohn ist gefallen. Nun ist es an der Zeit, dass wir die Preise wie jedes Unternehmen marktgerecht gestalten dürfen", sagte der Manager der "Wirtschaftswoche". Die Post habe "seit 14 Jahren die Preise nicht erhöht". Noch habe der Konzern aber nicht entschieden, ob er eine Portoerhöhung beim Regulierer - der die Preise genehmigen muss - beantrage. "Ob wir das dann am Ende auch tun, ist eine andere Frage. Das hängt auch vom Wettbewerb ab."