WirtschaftsNews

Export: Dieses Jahr fällt die Eine-Billion-Euro-Marke

Export

Dieses Jahr fällt die Eine-Billion-Euro-Marke

Der deutsche Export bleibt weiter das Rückgrat des konjunkturellen Aufschwungs. Erstmals werde in diesem Jahr die magische Marke von einer Billionen Euro Umsatz geknackt, die Deutschland 2008 noch knapp verfehlt habe, sagte der Präsident des Groß- und Außenhandelsverbandes (BGA), Anton Börner, der Zeitung "Rheinpfalz am Sonntag". Damit könne der Weltmarktanteil von gut neun Prozent auf 9,5 Prozent ausgebaut werden. Deutschland sei es gelungen, trotz zunehmender Wettbewerber den "angestammten" Anteil am globalen Markt zu verteidigen.

Ärzte

Krankenkassen wollen neue Zulassungen befristen

Deutschlands Ärzte sollen nach dem Willen der gesetzlichen Krankenkassen Jahrzehnte alte Privilegien verlieren, damit die medizinische Versorgung auf dem Land verbessert werden kann. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen fordere, dass künftig Mediziner ihre Zulassung als Kassenarzt nicht mehr verkaufen oder vererben dürfen, berichtet die "Berliner Zeitung". Stattdessen soll die Zulassung bei Aufgabe der Praxis verfallen. Auf diese Weise wollen die Kassen die Zahl der Ärzte in den Städten schrittweise abbauen.

Japan

Notenbank erwartet schrumpfende Wirtschaft

Das Jahrhundertbeben dürfte Japan vorübergehend in ein Konjunkturtal stürzen. Wegen der deutlich eingeschränkten Industrietätigkeit geht die Notenbank von einer sinkenden Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr aus. "Wir erwarten jetzt, dass Produktion und Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal und im zweiten Quartal zurückgehen", sagte Zentralbank-Chef Masaaki Shirakawa dem "Wall Street Journal". Diese Einschätzung hatten auch zahlreiche Ökonomen geäußert. Die großen Fragen sind für sie, wann die Lieferunterbrechungen aufhören werden und wie stark im Sommer Energieengpässe die Fabriken behindern. Shirakawa rechnet mit einer Entspannung der Liefersituation frühestens ab August.

Apple

Kritik an Speicherung von Bewegungsprofilen wächst

Die FDP hat empört auf die Nachricht reagiert, dass der Computerkonzern Apple Bewegungsprofile von Nutzern des Mobiltelefons iPhone und des Minicomputers iPad erstellt. "Es ist absolut nicht in Ordnung, den Leuten so etwas unterzuschieben", sagte Marco Buschmann, Rechtsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, der "Frankfurter Rundschau". Die Mobilfunkbetreiber müssten ihre Kunden jetzt sofort darüber informieren, welche Daten in welchem Umfang gespeichert worden sein. Bayerns Datenschützer Thomas Kranig hat Apple aufgefordert, bis zum 10. Mai zu erklären, was das Unternehmen mit den Bewegungsprofilen seiner Kunden mache.