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Deutsche Bahn: Konzern kauft neue Züge für mehr als sechs Milliarden Euro

Deutsche Bahn

Konzern kauft neue Züge für mehr als sechs Milliarden Euro

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat den Rekordauftrag an Siemens für neue Fernverkehrszüge gebilligt. Damit gibt der Staatskonzern bis 2030 mindestens 6,066 Milliarden Euro für bis zu 300 neue ICx-Züge aus. Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Bahn. Die Züge sollen zunächst die zum Teil mehr als 30 Jahre alten Intercitys und Eurocitys ablösen und später auch die Hochgeschwindigkeitszüge ICE 1 und 2. Einen Teil des Auftrags lässt Siemens bei Bombardier abwickeln.

General Electric

Siemens-Konkurrent mit 80 Prozent Gewinnplus

Siemens muss sich in Acht nehmen: Der von der Wirtschaftskrise schwer in Mitleidenschaft gezogene US-Konkurrent General Electric läuft zu alter Form auf. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 38,4 Milliarden Dollar (26,4 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich dank des wieder florierenden Finanzgeschäfts im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 80 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar.

Konjunktur

Fiskus kann mit deutlich höheren Steuereinnahmen rechnen

Die öffentlichen Kassen können in diesem Jahr offenbar mit deutlich mehr Geld rechnen, als die Steuerschätzer im November vorausgesagt haben. Bund, Länder und Gemeinden würden dieses Jahr rund 15 Milliarden Euro mehr einnehmen, berichtet der "Spiegel". Etwa die Hälfte davon fließe an den Bund. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wolle damit die Neuverschuldung senken. Das Magazin beruft sich auf eine erste grobe Schätzung von Experten des Bundesfinanzministeriums anhand der jüngsten Konjunkturprognose der Bundesregierung. Sie erwartet jetzt für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,6 statt 2,3 Prozent.