WirtschaftsNews

Holzindustrie: Weihnachtsbäume werden bis zu fünf Prozent teurer

Holzindustrie

Weihnachtsbäume werden bis zu fünf Prozent teurer

Weihnachtsbäume könnten in diesem Jahr teurer werden. Zwar seien die Meterpreise im Moment stabil bei 16 bis 22 Euro, sagte Ursula Geismann, Sprecherin des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie. Eine Preiserhöhung um drei bis fünf Prozent sei jedoch wegen der anziehenden Bautätigkeit und der gestiegenen Holzpreise möglich. Der Verband rechnet dennoch mit ähnlichen Verkaufszahlen wie 2009. Im vergangenen Jahr wurden 29 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die Verkaufszahlen steigen seit Jahren konstant. Es gebe eine "Tendenz zum Zweitbaum", sagte Geismann. Weihnachtsbäume würden längst nicht mehr nur im Wohnzimmer aufgestellt.

Deutsche Wohnen AG

Immobilienkonzern ist jetzt im Börsenbarometer MDax

Die Postbank steigt nach der mehrheitlichen Übernahme durch die Deutsche Bank wie erwartet aus dem MDax ab. Durch die Übernahme verringere sich der Streubesitzanteil auf unter zehn Prozent, teilte die Deutsche Börse zur Begründung mit. Gemäß den Regeln des Börsenbetreibers fallen die Aktien der Postbank damit aus dem Index der mittelgroßen Werte. An die Stelle der Postbank im MDax werden die Anteile der Deutsche Wohnen AG aus Berlin rücken. Bislang werden die Papiere des Immobilienunternehmens im SDax geführt. Die Deutsche Bank hatte sich die Postbank einverleibt, um ihr Privatkundengeschäft zu stärken.

Disney-Konzern

Katar kauft mit Partnern Filmstudio Miramax

Der US-Unterhaltungskonzern Disney hat das Filmstudio Miramax an eine Gruppe um die Investmentgesellschaft des Emirats Katar verkauft. Das Studio sei für 663 Millionen Dollar (500 Millionen Euro) an die Gesellschaft Filmyard Holdings LCC gegangen, teilte Disney mit. Zu der Gruppe gehören neben der Qatar Holding auch die Partner Thomas J. Barrack Jr., Colony Capital und Ronald Tutor. Mit den Studios erhalten die Investoren auch die Rechte an 700 Filmen.

RWE

Australier erwerben das Ferngasnetz in Deutschland

Der Energiekonzern RWE hat der australischen Investmentbank Macquarie den Zuschlag für sein Ferngasnetz gegeben. Von Macquarie verwaltete Infrastrukturfonds übernehmen die RWE-Tochter Thyssengas mit ihrem 4100 Kilometer langen Pipeline-Netz in Nordwestdeutschland, wie die Firmen mitteilten. In der Branche wird der Wert des Netzes auf 500 Millionen Euro geschätzt. RWE musste sich auf Druck der EU-Kommission von seinem Ferngasnetz trennen.