WirtschaftsNews

Bundesagentur für Arbeit: Gute Konjunktur kostet 4000 Stellen in der Behörde

Bundesagentur für Arbeit

Gute Konjunktur kostet 4000 Stellen in der Behörde

Die Konjunktur läuft gut, die Arbeitslosigkeit sinkt, viele Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit haben allerdings den Job verloren. In der Behörde arbeiteten Ende Februar rund 4000 Beschäftigte weniger als ein Jahr zuvor. Das sei allerdings völlig normal, sagte eine Sprecherin. Die Bundesagentur habe im Zuge der Wirtschaftskrise zusätzliche Mitarbeiter befristet eingestellt, die nach Bewältigung der Krise nicht mehr gebraucht würden. So seien viele der befristeten Verträge nicht verlängert worden. Ob weitere der 105 974 Mitarbeiter bei anhaltender Konjunktur gehen müssen, ist derzeit noch nicht absehbar.

Johnson & Johnson

US-Konzern plant Übernahme für 20 Milliarden Dollar

In der Pharmabranche bahnt sich offenbar eine Milliarden-Übernahme an: Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson ist einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge am Schweizer Orthopädiekonzern Synthes interessiert und könnte 20 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) zahlen. Es wäre die größte Übernahme in der Geschichte des US-Konzerns. Synthes ist derzeit 18 Milliarden Dollar an der Börse wert. "Synthes zu übernehmen ergibt Sinn, aber nicht unbedingt für Johnson & Johnson und nicht zu diesem Preis", sagte ein Banker. Synthes könnte zu anderen Unternehmen besser passen.

USA

Weitere sechs Banken müssen schließen

In den USA sind sechs weitere Banken pleitegegangen, aus Alabama, Georgia, Minnesota, Mississippi und Texas. Insgesamt mussten 2011 bereits 34 US-Banken schließen. Auslöser ist die Finanzkrise, die mit dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 begonnen hatte.

Computerschädlinge

Stuxnet infizierte auch deutsche Energieunternehmen

Der Computerwurm Stuxnet hat deutsche Energieunternehmen in überdurchschnittlich hoher Zahl befallen. Eine Studie im Auftrag des Virenschutz-Herstellers McAfee ergab, dass in Deutschland insgesamt 59 Prozent der befragten Strom-, Gas- und Wasserversorger den Cyber-Schädling auf ihren Systemen entdeckten. Hinter Indien steht Deutschland gemeinsam mit Frankreich auf Rang zwei, wie der "Spiegel" berichtet. Der Schädling Stuxnet, der anscheinend darauf programmiert war, iranische Uranzentrifugen zu sabotieren, wurde im Sommer 2010 entdeckt. Deutsche Unternehmen waren nicht akut gefährdet. McAfee befragte 200 IT-Verantwortliche von Konzernen in 14 Ländern.