IFA

Die Internationale Funkausstellung ist bereits überbucht

Die Internationale Funkausstellung 2011 (IFA) in Berlin ist rund viereinhalb Monate vor Messebeginn am 2. September bereits überbucht.

Doch Messe-Berlin-Geschäftsführer Christian Göke gibt Entwarnung: "Wir werden in diesem Jahr mehr temporäre Hallen bauen, um möglichst alle Anmeldungen bedienen zu können." Die bestimmenden Themen auf der diesjährigen IFA sollen die Verschmelzung von Fernsehen und Internet sowie die dreidimensionale, hochauflösende Technik bei Geräten wie Flachbildfernsehern und Camcordern sein. Auch die Energieeffizienz bei elektronischen Geräten soll nicht zu kurz kommen.

Der hohe Ausstellerandrang an der IFA folgt dabei dem weltweiten Wachstum des Markts für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Nach einem Rückgang von fünf Prozent im Jahr 2009 stiegen die Verkäufe nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) im vergangenen Jahr um 19 Prozent auf 632 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet die gfu weiteres Wachstum um sechs Prozent auf 668 Milliarden Euro. Europa ist dabei der größte Markt mit einem Anteil am weltweiten Absatz von 29 Prozent. Es folgt Nordamerika mit 21 Prozent. Der wichtigste europäische Markt ist Deutschland.