WirtschaftsNews

Teldafax: Finanzinvestoren wollen Stromanbieter sanieren

Teldafax

Finanzinvestoren wollen Stromanbieter sanieren

Zwei Finanzinvestoren sollen den angeschlagenen Stromanbieter Teldafax sanieren. Die CPA Invest AG und die Private Equity-Gesellschaft Sigma Citation mit Sitz auf der Kanalinsel Jersey haben Teldafax übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Investoren setzten umgehend einen neuen Aufsichtsrat ein, der den Sanierungsexperten Hans-Gerd Höptner als Chef berief. Vorgänger Klaus Bath ist nur noch einfaches Vorstandsmitglied. Teldafax vertreibt konzernunabhängig Strom und Gas.

Beluga

Hausdurchsuchung bei Bremer Reeder Stolberg

Fahnder haben offenbar ein Haus des unter Betrugsverdacht stehenden Bremer Reeders Niels Stolberg auf der Nordseeinsel Spiekeroog durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt, wie Radiosender berichteten. Die gegen Stolberg ermittelnde Bremer Staatsanwaltschaft wollte weder "bestätigen noch dementieren". Der 50-Jährige steht im Zusammenhang mit der angeschlagenen Beluga Reederei im Verdacht des schweren Betrugs. Der Gründer des Weltmarktführers für Schwergut-Transporte auf See und weitere Manager sollen seit 2009 Umsatzerlöse falsch ausgewiesen und so Investoren getäuscht haben. Es wird spekuliert, dass die Reederei schon in der kommenden Woche einen Insolvenzantrag stellt.

Fraport

Neue Landebahn soll Wachstumsschub bringen

Der Frankfurter Flughafen erwartet dank der für Ende Oktober geplanten Eröffnung der neuen Landebahn einen Wachstumsschub. Das operative Ergebnis des Betreibers Fraport soll 2011 nach Angaben um zehn bis 15 Prozent zulegen. Durch die neue Bahn können am größten deutschen Flughafen deutlich mehr Maschinen starten und landen - zunächst acht pro Stunde. 2010 hatte Fraport mit einem Betriebsergebnis von 710,6 Millionen Euro einen Rekord erzielt. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Der Gewinn stieg um 79 Prozent auf 271,5 Millionen Euro.

Wintershall

Erdgasproduzent beteiligt sich an Gazprom-Gasfeld

Die BASF-Tochter Wintershall hat sich mit dem russischen Staatskonzern Gazprom auf die gemeinsame Erschließung eines weiteren gewaltigen Gasfeldes in Sibirien geeinigt. Über die Höhe der Investitionen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Branchenkenner schätzen die Kosten auf mehrere Milliarden Euro. Im Gegenzug erhält der russische Energieriese das Recht, sich an Wintershall-Projekten in der Nordsee zu beteiligen.