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Royal Bank of Scotland: Ehemaliger Bankchef will nicht mehr Banker genannt werden

Royal Bank of Scotland

Ehemaliger Bankchef will nicht mehr Banker genannt werden

Der ehemalige Chef der Royal Bank of Scotland (RBS), Fred Goodwin, wurde in in Großbritannien zur bösen Fratze des Kapitalismus und zum Hauptbuhmann für die Finanzkrise. Argumentativ hatte Goodwin dem wenig entgegen zu setzen. Schließlich fabrizierte er als Chef der mittlerweile verstaatlichten Bank 2008 den höchsten Verlust der britischen Geschichte. Um die unschöne Vergangenheit ein für alle Mal zu begraben, beantragte er jetzt vor Gericht eine Verfügung. Demnach darf er öffentlich nicht mehr als "Banker" bezeichnet werden. Die englische Wikipedia-Seite reagierte prompt. Im ersten Satz von Goodwins Wikipedia-Biographie steht, er sei "not a banker". Klickt man auf die drei Worte in Anführungszeichen, erscheint der Wikipedia-Eintrag zu "Lie", Lüge.

HSH-Nordbank

Führungspersonal erhält wieder Erfolgsprämien

Nach der Rückkehr in die Gewinnzone zahlt die HSH Nordbank ihren Managern wieder Boni. Das Führungspersonal erhält im April zunächst 20 bis 30 Prozent der vereinbarten Zuschläge für das abgelaufene Geschäftsjahr, wie Personalleiter Stefan Brügmann sagte. Der Rest wird über drei bis vier Jahre gestreckt. Für die Vorstandsmitglieder gilt diese Regelung nicht, sie bekommen erfolgsabhängige Zahlungen erst, wenn die Bank auch eine Dividende zahlen kann. Geplant ist das spätestens 2012. Die Bank wies 2008 und 2009 hohe Verluste aus.

Heiligendamm GmbH

Geselschafter stimmen einem Kapitalschnitt zu

Die Mehrheit der rund 1900 Gesellschafter der Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co KG hat einem vom Chef der Investorengruppe Fundus, Anno August Jagdfeld, vorgeschlagenen Kapitalschnitt von 90 Prozent zugestimmt. Wie das Unternehmen mitteilte, werde damit das bislang eingezahlte Kapital von 127 auf 12,7 Millionen Euro reduziert. In einem zweiten Schritt sie die Auflage einer 32,5 Millionen schweren Kapitalerhöhung beschlossen worden. Nach Ansicht von Branchenkennern war der Kapitalschnitt nötig, um eine Insolvenz zu vermeiden.