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Börsenpläne für die GSW

Die Eigner des Berliner Wohnungsunternehmens GSW prüfen, ob das Unternehmen bis 2011 an die Börse gehen kann. Spekulationen über solche Pläne der Investoren Cerberus und Whitehall Fonds gibt es allerdings schon seit dem Jahr 2007, "doch diesmal ist es wohl ernst", heißt es im Umfeld der Unternehmen.

Die GSW mit 70 000 eigenen und verwalteten Wohnungen ist profitabel und hat in den vergangenen beiden Jahren je 100 Mio. Euro Gewinn erzielt.

Bei Whitehall Fonds, die zur US-Investmentbank Goldman Sachs gehören, hätten Pensionskassen in den kommenden Jahren die Möglichkeit, ihr Kapital abzuziehen, heißt es in der Branche. Deshalb sei die Investmentbank Morgan Stanley beauftragt zu prüfen, ob durch einen Börsengang der GSW ausreichend Geld beschafft werden könne, um die Kapitalgeber auszuzahlen. Zugleich werde auch darüber verhandelt, die Fonds-Laufzeit zu verlängern.