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Volkswagen: Autokonzern will 35 000 Stellen in China schaffen

Volkswagen

Autokonzern will 35 000 Stellen in China schaffen

Der Volkswagen-Konzern will einem Bericht zufolge für seine Kernmarke VW weltweit Personal einstellen, vor allem in China. Die Zahl der VW-Mitarbeiter werde bis 2018 von 250 000 auf 290 000 Mitarbeiter steigen, berichtete die "Automobilwoche" unter Berufung auf ein Schreiben an Führungskräfte. Den größten Zuwachs werde es mit 35 000 Menschen in China geben. In der Produktion werde der Personalaufbau bei Volkswagen mehr als 21 000 Mitarbeiter umfassen, darunter 400 Manager und 5000 Ingenieure. Volkswagen hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 Toyota als Weltmarktführer abzulösen.

Umzug

Daimler zieht offenbar neben die O2-World

Die Daimler AG wird im September 2013 dem Potsdamer Platz den Rücken kehren und die 1200 Mitarbeiter des Mercedes-Vertriebs in Friedrichshain ansiedeln. Geplant sei ein Gebäude neben der Veranstaltungshalle O2-World, so der "Berliner Kurier". Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrüßte, dass ein Standort gefunden worden ist und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Nach den Informationen soll das Gebäude, das in Richtung Oberbaumbrücke entsteht, rund 55 Meter hoch werden.

Kaufhof

Warenhauskonzern hat noch immer Interesse am Karstadt

Kaufhof-Chef Lovro Mandac hofft weiter auf die Übernahme von Karstadt-Häusern und die Bildung einer Deutschen Warenhaus AG. Ein Zusammenschluss beider Ketten könne "als Zwischenschritt zur Konsolidierung der europäischen Warenhauslandschaft" dienen, sagte Mandac der "Welt am Sonntag". Bislang haben sich Kaufhof und die Muttergesellschaft Metro vergeblich um die besten Karstadt-Standorte bemüht. Kaufhof selbst sieht sich wirtschaftlich auf gleich gutem Niveau wie im Vorjahr. Mandac erwartet wegen der sinkenden Arbeitslosigkeit mehr Konsum.

Hochtief

Betriebsratschef tritt nach verlorenem Übernahmekampf ab

Im Streit über die Übernahme von Hochtief durch den spanischen Baukonzern ACS ist der Betriebsratsvorsitzende Siegfried Müller zurückgetreten. Er werde auch aus der IG Bau austreten, sagte Müller. "Meine Person wird mit dem wohl verlorenen Abwehrkampf gegen ACS in Verbindung gebracht", erklärte er. Er wolle der Entwicklung nicht im Wege stehen.