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Goldman Sachs: US-Großbank verdreifacht Grundgehalt des Chefs

Goldman Sachs

US-Großbank verdreifacht Grundgehalt des Chefs

Trotz eines Gewinneinbruchs im vergangenen Jahr füllt der US-Bankriese Goldman Sachs seinem Chef Lloyd Blankfein wieder kräftig die Taschen. Blankfeins Basisgehalt wird zum Jahreswechsel auf zwei Millionen Dollar (1,47 Millionen Euro) mehr als verdreifacht. Die Aktienvergütung steigt um 42 Prozent auf 12,6 Millionen Dollar. Sie liegt damit aber noch weit unter den 67,9 Millionen Dollar, die Blankfein für 2007 erhielt. Im vergangenen Jahr ging der Reingewinn der Großbank um 38 Prozent auf 8,35 Milliarden Dollar zurück. Goldman Sachs war mehrfach wegen hoher Bonuszahlungen für seine Mitarbeiter in die Kritik geraten.

Deutsche Bank

Josef Ackermann gibt Amt an der Spitze spätestens 2013 auf

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann will seinen Vertrag offenbar nicht noch einmal verlängern. "Es ist keine Lösung, immer wieder zu verlängern, bis man vom Stuhl fällt", sagte der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Geldinstituts dem "Focus". 2009 hatte der Aufsichtsrat Ackermann überraschend für weitere vier Jahre verpflichtet, weil das Institut damals keinen Nachfolger gefunden hatte. 2013 wird Ackermann 65 Jahre alt. Mittlerweile werden der Top-Investmentbanker des Hauses, Anshu Jain, und Risikovorstand Hugo Bänziger als Favoriten für den Chefposten gehandelt.

Tarifrunde

Im Innendienst der Postbank drohen Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für 4300 Beschäftigte der Postbank erhöht die Gewerkschaft Ver.di den Druck auf das Unternehmen. "Wir erwarten in der dritten Runde ein abschlussfähiges Angebot", forderte Ver.di-Verhandlungsführer Uwe Foullong. Sonst seien Warnstreiks nicht ausgeschlossen. Ver.di fordert für Beschäftigte, die nicht in den Filialen arbeiten, ein Gehaltsplus von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die rund 5000 Beschäftigten in den Filialen gibt es zum 1. Februar dieses Jahres 1,8 Prozent mehr Lohn und zum 1. April 2012 weitere 2,9 Prozent. Der Tarifvertrag läuft 30 Monate.

Wohlstand

Nur sechs Prozent der Deutschen glauben an Einkommensplus

Die Deutschen sind für 2011 bei Einkommenssteigerungen eher skeptisch. Nur sechs Prozent erwarten, dass ihr verfügbares Einkommen in diesem Jahr spürbar steigen wird, wie eine Umfrage der Nürnberger Marktforschungsgesellschaft GfK zeigt. 70 Prozent der Befragten glauben nicht daran, dass sie 2011 mehr ausgeben können. Die GfK befragte zwischen dem 14. und 21. Januar 1033 Deutsche.