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Die Pleitebank

Ärger Die BayernLB ist Ärger in jüngerer Vergangenheit gewohnt: Nach Milliardenverlusten in der Finanzkrise musste die Staatsregierung die Landesbank mit zehn Mrd. Euro frischem Kapital stützen. Dazu kommen Bürgschaften für Altlasten, die in einer Abwicklungseinheit geparkt werden - Verluste, die hier anfallen, bleiben also am Steuerzahler hängen.

Verluste Die Bayern-Banker hatten sich unter anderem an der Mehrheitsübernahme der österreichischen Hypo Group Alpe Adria 2006 übernommen. Die Landeshypothekenanstalt erwies sich als extrem verlustreich. 2009 wurde sie zu einem symbolischen Preis von der Republik Österreich übernommen. Die Bayern schlossen das Geschäft letztlich mit einem Verlust von mehr als drei Mrd. Euro ab.