WirtschaftsNews

Aldi: Discount-Riese büßt 2010 Umsatz ein

Aldi

Discount-Riese büßt 2010 Umsatz ein

Der Discounter Aldi hat einem Magazinbericht zufolge 2010 in einem wachsenden Markt Einbußen hinnehmen müssen. Der Konzern habe 2010 gut ein Prozent Umsatz verloren und damit das zweite Jahr in Folge einen Rückgang verbucht, berichtete das Magazin "Focus" vorab unter Berufung auf Zahlen des Marktforschers GfK. 2009 habe das Minus sogar bei 4,4 Prozent gelegen. Hauptkonkurrent Lidl habe den Umsatz deutlich gesteigert, und auch andere Anbieter wie Netto und Penny hätten etwas zugelegt. Insgesamt hätten die Umsätze der Discounter um ein Prozent zugenommen.

Daimler

Mercedes verkauft mehr Autos als BMW und Audi

Nach zwei Jahren hat Mercedes-Benz 2010 weltweit wieder mehr Modelle in der Oberklasse verkauft als die Konkurrenten Audi und BMW. Mercedes konnte von seiner E-Klasse im abgelaufenen Jahr rund 241 000 Stück verkaufen, der bisherige Marktführer Audi dagegen nur 206 000 Stück, wie die Zeitschrift "Auto Motor Sport" berichtet. Mercedes-Benz verbuchte damit ein Plus von 70 000 verkauften Autos. BMW verkaufte der Prognose zufolge 2010 rund 195 000 Autos seiner Fünfer-Serie, rund 30 000 mehr als im Jahr zuvor. In den Jahren 2008 und 2009 hatte die Volkswagen-Tochter Audi vor Mercedes-Benz gelegen.

Gehälter

Jeder dritte Deutsche rechnet mit höherem Einkommen

Ein Drittel (34 Prozent) der Bundesbürger erwartet 2011 ein höheres Einkommen als im vergangenen Jahr. 63 Prozent teilen diesen Optimismus nicht. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts Emnid, für die im Auftrag von "Bild am Sonntag" 500 Personen ab 14 Jahren befragt wurden. Westdeutsche und Männer sind optimistischer als Frauen und Ostdeutsche.

Russland

Neue Pipeline liefert Öl nach China

Russland liefert seit dem Neujahrstag erstmals Öl über eine neue Mega-Pipeline nach China und baut damit seine Energie-Partnerschaft mit der asiatischen Supermacht aus. Seit kurz nach Mitternacht werde Öl durch die bislang 2757 Kilometer lange Röhre gepumpt, sagte ein Sprecher des Pipeline-Betreibers Transneft. Bislang wurde russisches Öl per Bahn nach China gebracht. Mit der Umstellung will Russland auch den Lieferumfang deutlich erhöhen. Insgesamt soll die Pipeline Eastern Siberia-Pacific Ocean (Espo) einmal 4070 Kilometer messen - die längste der Welt. Die Baukosten betragen 25 Milliarden Dollar.