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Berlin: Industrie setzt mehr um

Berlin

Industrie setzt mehr um

Die Berliner Industrie hat im Juni mehr umgesetzt. Die 326 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten 1,9 Milliarden Euro um, ein Plus von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Zuwachs ist vor allem dem starken Auslandsgeschäft zu verdanken. Der Inlandsabsatz stagnierte. Im ersten Halbjahr gab es ein Plus von 0,8 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldete. Die zahl der Beschäftigten sank allerdings um 1,1 Prozent auf 76 441.

Gastgewerbe

Verhaltener Optimismus

Das kriselnde Gastgewerbe in Deutschland hat im Juni preisbereinigt 2,1 Prozent mehr umgesetzt, das stärkste Plus seit Beginn der amtlichen Erhebung 1998, wie das Statistische Bundesamt meldete. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) wertet die Zahlen nach einem unerwartet schwachen Jahresstart noch vorsichtig als "erstes Anzeichen für ein Ende der Talfahrt". Im gesamten ersten Halbjahr liegt die Branche im Minus. Die Erlöse schrumpften preisbereinigt um ein Prozent. Im Rezessionsjahr 2009 setzte das Gastgewerbe mit 57,2 Milliarden Euro mehr als sechs Prozent weniger um als ein Jahr zuvor.

Japan

Konjunkturprogramm geplant

Nach dem herben Konjunkturrückschlag im Frühjahr erwägt die japanische Regierung ein neues Hilfsprogramm. Japan wäre das erste Industrieland, das nach dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise ein neues staatliches Konjunkturprogramm auflegt. Von April bis Juni wuchs die Wirtschaftsleistung nur um 0,1 Prozent, nach 1,1 Prozent in den ersten drei Monaten. China hat Japan deshalb vom zweiten Platz der größten Wirtschaftsnationen verdrängt.

Morgenpost-Telefonaktion

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