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Anschlusskosten: Telekom erhöht die Preise

Telekom erhöht die Preise

Die Telekom verteuert zum Jahreswechsel die Kosten für einen Telefonanschluss. Vom 5. Januar an müssen Neukunden und Umzügler im Einsteigertarif Call Plus für einen analogen Anschluss knapp 16 Prozent mehr zahlen als bisher, wie der Branchendienst Teltarif.de erfuhr. Demnach kostet dieser dann 18,95 Euro statt 16,37 Euro pro Monat. Der bisher mit 16,95 Euro geltende Tarif Call Start wird für Neukunden und Umzügler einen Euro teurer. Bei ISDN-Anschlüssen werden jeweils acht Euro mehr fällig.

Staatsanwalt fordert Haftstrafe

Im Strafprozess gegen den früheren Mobilcom- Vorstandschef Gerhard Schmid (Foto) hat die Staatsanwaltschaft zweieinhalb Jahre Haft wegen dreifachen Bankrotts gefordert. Mit Transfers nach Liechtenstein habe Schmid "zielgerichtet sein Vermögen dem Zugriff der Gläubiger entzogen", sagte der Staatsanwalt vor dem Kieler Landgericht. Die Kündigung eines Kredits durch die SachsenLB sei nach seiner Auffassung rechtmäßig, Schmid sei damit zahlungsunfähig gewesen. Die Verteidigung will auf Freispruch plädieren.

Spoerr verlässt Freenet

Der Vorstandschef der Mobilfunkanbieters Freenet, Eckhard Spoerr (37), verlässt das Unternehmen. Spoerr werde Freenet auf eigenen Wunsch zum 23. Januar des kommenden Jahres verlassen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen überraschend mit. Vorstandssprecher für die Zeit nach Spoerr werde Joachim Preisig. Die Position des Firmenchefs werde neu besetzt. Spoerr hatte erst kürzlich den Vorstand der übernommen Debitel aus der Firma gedrängt.

Entschädigung für Bankkunden

Kunden der deutschen Tochter der Pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers können Ende Januar mit einer Entschädigung rechnen, teilte der Bundesverband deutscher Banken mit. Damit erhalten auch Krankenversicherer wie die Barmer oder Träger der Rentenversicherung, die mehrere Mio. Euro bei Lehman angelegt hatten, Geld zurück. Nicht abgesichert sind Privatkunden, die Lehman-Zertifikate gekauft haben.

Pkw-Preise werden erhöht

Trotz der Autokrise will Daimler ab Januar die Preise für Pkw der Marken Mercedes-Benz und Smart um 1,9 Prozent erhöhen. Das habe die deutsche Vertriebsorganisation MBVD den Händlern mitgeteilt, berichtete die Branchenzeitschrift "Automobilwoche". Der Aufschlag werde mit einer Anpassung an die allgemeine Teuerung begründet. Händler hätten auf die Preisanhebung angesichts der Nachfrageflaute irritiert reagiert.