Unter 20 Euro

Pasta zwischen Sprungbock und Sprossenwand

Das Restaurant „Die Turnhalle“ hat das gewisse Etwas. Es befindet sich in einem Gebäude, das zur ehemaligen Max-Kreuziger-Oberschule gehört, die Anfang der 50er-Jahre vom Schweizer Architekten Hans Schmidt entworfen wurde. Das stilvoll-schlichte Design wurde beim Umbau zu einem Restaurant vorbildlich herausgearbeitet. Originalelemente wie Sprossenwände und Sprungböcke, die zu Barhockern umgestaltet wurden, verleihen dem Ort seinen speziellen Charme. Die Raumdimensionen vermitteln einem obendrein das Gefühl, mondän zu speisen.

Doch das Essen ist erschwinglich. Die Speisekarte bietet Gerichte mit einem leichten mediterranen Einschlag. Es gibt zum Beispiel Lammbratwürste mit Kräutern und Oliven, Kalbssteak in Rosmarinmarinade (je zehn Euro), gratinierten Kräuterlachs (14,50 Euro) und gegrillte Entenbrust mit Portweinschalotten (15,50 Euro). Dazu kommt eine Auswahl an Pasta, Pizza und Flammkuchen.

Das Nudelgericht „Pasta Hähnchen“ (elf Euro) wird als große Portion mit gebratenen Geflügelstreifen, Kirschtomaten, Sahnesauce und reichlich Parmesanspänen serviert. Die Nudeln sind al dente, die Sauce dazu ist allerdings ein klein wenig überwürzt. Der Service lässt nichts zu wünschen übrig, alles läuft wie am Schnürchen. Sonnabends kann man sich in der alten Sporthalle am Frühstücksbuffett (7,50 Euro) bedienen. Sonntags gibt es bis 15 Uhr Brunch (10,50 Euro) und anschließend ein Kuchenbuffet (ab 5,50 Euro). Ein Ausflug nach Friedrichshain lohnt also auch am Wochenende.

Die Turnhalle Holteisstraße 6-9, Friedrichshain, Tel. 29 36 48 16, Mo.-Fr. 11-20 Uhr, Sbd.-So. 10-23 Uhr, www.dieturnhalle.de

Bewertung

Geschmack +++--

Ambiente +++++

Service ++++-

Preis/Leistung +++--

Gesamt ++++-

Höchstwertung +++++