Trus Top-Tipp

Uit Holland

Spreeradio-Moderator Jochen Trus empfiehlt den Niederländer Blaudzun

Zum Anschauen: Wenige holländische Musiker haben es zu internationaler Bekanntheit gebracht. Hermann Van Veen, Jan Akkerman, die Bands Golden Earring, Ekseption und Focus, die Saxophonistin Candy Dulfer. Dabei schätzen Künstler das holländische Publikum für seinen Sachverstand, das North Sea Jazz Festival ist eines der wichtigsten Jazzfeste weltweit. Neuerdings gibt es aber wieder einige junge niederländische Künstler, die von sich reden machen. Einer von ihnen ist Johannes Sigmond alias Blaudzun. Der Mann aus Utrecht hat es in seiner Heimat schon sehr weit gebracht. Seine Alben werden euphorisch besprochen, seine Konzerte sind schnell ausverkauft. Am Montag spielt er im Bi Nuu am Schlesischen Tor.

Zum Anhören: Aufgewachsen mit der Musik von Dylan und Cash, entdeckte er zügig Nirvana und die Beatles. Sigmond liebt die Melancholie der Balkan-Musik genauso wie den irischen Folkrock und in diesem Spannungsfeld ist sein eigener Indie–Folk verortet. „Promises Of No Man’s Land“ hieß sein hochgelobtes viertes Album und es vereint klassische Singer/Songwritermusik mit orchestralen Klangkulissen, in denen Streicher- und Bläserarrangements Assoziationen zu Arcade Fire oder Ryan Adams wecken, ohne sich hinter diesen Genre-Helden verstecken zu müssen.

Weitere Tipps des beliebten Moderators bekommen Sie bei „Jochen Trus am Morgen“ auf 105’5 Spreeradio