Höhepunkte der Woche

Funk & Rock: Jan Delay & Band in der Max-Schmeling-Halle

09.10. Nach Reggae, Funk und Soul macht Jan Delay nun als Disco-Chef die Bühnen der Republik unsicher. Das Pseudonym des Musikers, der eigentlich Jan Phillip Eißfeldt heißt, ist eine Anspielung auf die in den 90er-Jahren kurzzeitig erfolgreiche Rapperin Young Deenay. Zum Anderen bedeutet Delay im Englischen Verzögerung und ist zudem ein wichtiges Stilelement im Reggae und vor allem im Dub. Sein im April erschienenes Album „Hammer & Michel“ ist betont rockig ausgefallen. Zumindest bei den Fans ist sein Wechsel vom Funk zum Rock offenbar gut angekommen. Wie immer schick angezogen und von dem Backgroundchor der „Delaydies“ und einer knackigen Bläserfraktion unterstützt, gibt Jan Delay auf Tournee den nasal nuschelnden Entertainer, der sein musikalisches Vorbild Udo Lindenberg nicht verleugnet. Ein Partykönig hält Hof.

Max-Schmeling-Halle Am Falkplatz 1, Prenzlauer Berg, Tel. 44 30 44 30, 20 Uhr, Karten kosten 33,45–36,75 Euro