Unter 20 Euro

Ein Eintopf, für den man vorab eine Anleitung braucht

„Wa“ bedeutet auf koreanisch soviel wie „komm her“. „WaWa“ ist der Name eines Restaurants, das vor Kurzem in Schöneberg eröffnet hat und das einen Besuch lohnt. Spezialitäten des Hauses sind der Eintopf Bibimbap und das traditionelle Suppengericht Tang. Die Einrichtung des Lokals ist originell und charmant: Im hinteren Raum stehen große Tongefäße, an den Wänden hängen Chilischoten. Die Zeiger einer Uhr bestehen aus den langen Metall-Löffeln und Stäbchen, mit denen man hier speist.

„Wissen Sie, wie Bibimbap gegessen wird?“, fragt der freundliche junge Mann und stellt eine dampfende Schüssel auf den blanken Holztisch. Um ehrlich zu sein: Nein. Und so bekommen wir umgehend eine Anleitung zum Verzehr des koreanischen Gerichts (8,50 Euro), das aus Reis, dem marinierten Rindfleisch „Bulgogi“, Omelettestreifen und fein geschnittenem Gemüse wie Karotten, Zucchini, Pilzen und Sojasprossen angerichtet wurde.

„Saucen drauf und umrühren!“, heißt die wichtigste Regel. Die eine Sauce ist eine ketchupähnliche Peperonipaste, die aus den leicht süßlichen koreanischen Chilis hergestellt wurde, die andere eine Sojasauce mit Sesam. Wer mag, kann auch noch die Kohlspezialität Kimchi in die Bibimbap-Schüssel geben. Das Ergebnis ist ein angenehm duftendes und sehr pikantes Gaumenerlebnis.

Die Portionen sind großzügig bemessen. Noch Stunden später fühlt man sich satt, zufrieden und behaglich. Ein nächster Besuch ist fest eingeplant. Dann wird das Bibimbap mit Rind- oder Schweinefleisch probiert, das in hausgemachter Sojasauce und Obst mariniert wurde.

Bewertung

Geschmack ****

Ambiente ***

Service ***

Preis/Leistung****

Gesamt ****

Wawa Grunewaldstr. 10, Schöneberg, Telefon 65 77 42 30, Mo.–Sbd. 12.30–15 Uhr und 18–24 Uhr