Stadt-Runde

Zu den Wasserbüffeln auf den Tiefwerder Wiesen

Viele Ausblicke aufs Wasser bietet dieser Ausflug, der auf die Halbinsel Pichelswerder und in die Tiefwerder Wiesen führt.

Allerdings müssen Spaziergänger dafür auch eine etwa sieben Kilometer lange Strecke zurücklegen. Wer nicht so lange laufen will, kann die Strecke für sich zunächst einfach halbieren und das Gebiet nördlich der Heerstraße an einem anderen Tag besuchen.

Los geht es am Parkplatz am Siemenswerderweg, der mit dem Bus M49 zu erreichen ist. Wir laufen bis zum Ende des Parkplatzes. Am Sondenplatz der Gasag geht es über eine Treppe hinauf auf den Weg durch den Wald. Zwischen den Bäumen ist der Stößensee zu sehen. Weniger schön: die Tütchen, die daran erinnern, dass Pichelswerder ein Hunde-Auslaufgebiet ist.

Beim Abzweig des Hauptweges nach rechts gehen wir geradeaus und biegen wenige Meter weiter auf die Treppe ab, die hinunter zur Badebucht mit Sandstrand führt. An der Wasserrettungsstation vorbei geht es weiter, vorbei an uralten Eichen, bis wir vor uns wieder die Havel sehen und der Weg nach rechts abknickt. Hier biegen wir erst einmal links ab und laufen bis zur Spitze von Pichelswerder, um dort den Seglern, Ruderern und Ausflugsschiffen auf Havel und Stößensee zuzusehen.

Wieder zurück auf dem Rundweg laufen wir am Wasser entlang, bis der Weg an einer Werft das Ufer verlässt. Am Parkplatz hinter der Steigung verlassen wir den Weg, laufen links über den Parkplatz und am Zaun entlang, bis wir schließlich die Heerstraße überqueren. Auf der anderen Seite biegen wir gleich hinter der Schranke links ab und folgen dem ausgeschilderten Rundweg Richtung Havel.

Über eine Holzbrücke führt er uns zurück ans Wasser, dort gehen wir nach rechts und laufen weiter, bis ein Holzsteg uns in Feuchtgebiet und Kleingartenanlage führt. An der Tafel können wir nachlesen, wie die Wiesen entstanden sind und welche Tiere dort leben, bevor wir dem Weg geradeaus folgen.

Auf den Wiesen zur Rechten weidet seit einigen Jahren eine Herde Wasserbüffel. An den Kleingärten, die wir dahinter erreichen, biegen wir scharf rechts ab und erreichen auf dem Weg erneut einen längeren Holzsteg. Der Wind im Röhricht übertönt das Geräusch der nahen Heerstraße, nur ein einzelnes Hochhaus erinnert beim Blick Richtung Spandau daran, dass gleich jenseits der Wiesen die Stadt liegt.

Hinter der Treppe am Ende des Stegs biegen wir links ab und erreichen so den Brandensteinweg, der uns nach rechts zurück zur Heerstraße und zu den verschiedenen Busverbindungen in die Innenstadt führt.