Unter 20 Euro

„Koreanisch für Anfänger“ am Columbiadamm

Bei schönem Wetter sitzt man vor dem „Mmaah“ auf schmalen rosa und blauen Bänken unter einem großen, alten Baum. Das klingt idyllischer, als es ist, denn am Columbiadamm zwischen der Jahn-Sporthalle und einem vielbefahrenen Radweg geht es eher urban zu. Letztes Jahr hat hier der Imbiss mit koreanischem Barbecue eröffnet, der nach der Winterpause nun richtig durchstartet.

Auf der kurzen Speisekarte stehen mariniertes Hühnchenfleisch und Rind sowie koreanische, mit Gemüse gefüllte Teigtaschen namens Mandu. Beilagen sind Reis oder Knusperkartoffeln und Salat. Die Größe können die Gäste wählen (eine kleine Portion kostet vier Euro, die mittlere sechs Euro, die große 7,50 Euro). Natürlich gibt es auch Kimchi, die traditionelle scharfe koreanische Speise aus Chinakohl. Alle Gerichte werden ohne Konservierungsstoffe zubereitet.

Es geht geschäftig zu: Man bestellt, bezahlt und bekommt einen kleinen Zettel mit der handgeschriebenen Wartenummer in der Hand gedrückt. Im Imbisswagen wirbeln drei junge freundliche Koreaner. Es dauert ein paar Minuten, bis die von Currywurstbuden bekannte Pappschale, gut gefüllt mit Reis, kleinen Hähnchenstückchen mit Barbecue-Sauce und frischer Salatbeilage vor einem steht.

Wer pikante Geschmackserlebnisse sucht, ist hier richtig. Vor allem Huhn und Kimchi sind aromatisch, der nur ganz leicht angemachte Salat wirkt als Neutralisator am Gaumen. Spannend sind die drei Mandus. Eher soft als knusprig, kann man sie als Vorspeise knabbern. Die Wartezeit kann man hier nutzen, um Koreanisch zu lernen. „Mashike dooseyo“ steht auf einem Schild über dem Grill, das bedeutet „Guten Appetit“.

Mmaah Columbiadamm 160, Neukölln, Tel. 0176 93 09 06 23, Di.–Fr. ab 12:30, Sbd.–So. ab 12 Uhr, bis mind. 21.30 Uhr

Bewertung

Geschmack ***

Ambiente **

Service ***

Preis/Leistung ***

Gesamt ***

Höchstwertung: *****