Höhepunkte am Wochenende

Performance: Boris Charmatz im Martin-Gropius-Bau

13.07. Der Tänzer und Choreograf Boris Charmatz arbeitet auch als Performer. Bereits 2012 war Charmatz mit seiner Choreografie „enfant“ bei „Foreign Affairs" zu Gast, 2013 eröffnete er mit dem gemeinsam mit Anna Teresa De Keersmaeker inszenierten Stück „Partita 2“ das Festival. Pseudo-Performance nennt er seine Installation „héâtre-élévision“, die am Sonntag beim Festival „Foreign Affairs“ zu erleben ist. Er will damit den Rahmen klassischer Choreografien sprengen, denn choreografiert wird hier zunächst der Betrachter selbst, der sich der Illusion von Intimität hingibt und damit quasi zum Protagonisten in einer Peepshow wird. Wie in einem privaten Wohnzimmer kann man sich hinlegen und wird mit über dem Kopf hängenden Bildschirmen konfrontiert. Einlass ist jeweils zur vollen Stunde, Dauer der Performance: ca. 45 Minuten.

Martin-Gropius-Bau Niederkirchnerstraße 7, Kreuzberg, Tel. 25 48 60, 11 Uhr, Karten kosten 5 Euro