Unter 20 Euro

Syrische Spezialitäten für Hostelgäste und Mitte-Kreative

In der Mittagzeit ist es laut und wenig gemütlich in der Torstraße. Trotzdem sind alle Biergarten-Plätze vor dem „Yarok“ besetzt, auch im Inneren ist es schwierig, einen Platz zu finden. Das liegt sicherlich an den günstigen Preisen des Restaurants, das mit dem Slogan „Syrische Küche – immer frisch zubereitet“ auch auf seinem Speisekarten-Flyer wirbt.

Das Lokal ist schlicht und funktional möbliert. Blickfang sind lediglich der bunte Tapeten-Mix an den Wänden und die Kühlschränke, die mit Bionade, Limonaden der Marke „Fritz“ und Tannzäpfle-Bier (2-2,50 Euro) gefüllt sind. Man sieht hier viele junge Gesichter und hört ein Gewirr aus fremden Sprachen – das „Yarok“ ist in den einschlägigen Internet-Reiseforen und den umliegenden Hostels offenbar bestens bekannt. Auch Kreative aus den Galerien und Werbeagenturen in der Nachbarschaft besuchen es offenbar ebenfalls gerne.

Auf der Speisekarte stehen viele vegetarische Gerichte, aber auch Fleischesser kommen hier auf ihre Kosten und können syrische Spezialitäten wie „Kabab“ oder „Schawarma aus der Pfanne“ probieren. Die Kichererbsen-Suppe „Lablaby“ mit gehacktem Halloumi-Käse und Couscous (4 Euro) schmeckt durch ihr Zitronenaroma angenehm frisch. Am Nebentisch sahen der Falafelteller und die Gerichte mit gegrilltem Gemüse sehr verheißungsvoll aus (5 und 6 Euro). Prima war der vegetarische Mix-Teller mit Falafel, frittiertem Halloumi-Käse, Zucchini im Teigmantel, milder Sesampaste, Getreideburger, Couscous und Brokkoli-Paste (7 Euro). Dazu passt natürlich immer gut das traditionelle orientalische Joghurtgetränk Ayran, das hier mit frischer Minze (1,50 Euro) serviert wird.

Bewertung

Geschmack ***

Ambiente **

Service ****

Preis/Leistung *****

Gesamt ***

Höchstwertung: *****