Kleine Entdeckungen

Skulpturengalerie auf der Brücke

Die Moltkebrücke ist ein architektonisches Kleinod. Erbaut wurde sie von 1886 bis 1891, zerstört bei Kriegsende 1945, repariert 1947 und zuletzt erneuert in den 80er-Jahren.

Die fast 80 Meter lange Brücke ist vor allem wegen ihres reichen Figurenschmuckes beachtenswert. Imposant sind die Greifen mit Löwentatzen auf den vier Eckpfeilern von Bildhauer Carl Piper. Sie halten kupferne Wappenschilder.

Beim Gang über die Brücke ziehen dann vor allem die auf Sandsteinsockeln ruhenden Kandelaber den Blick auf sich. Je drei mit römischem Kriegsputz gezierte Kinderfiguren drängen sich um ihren Schafte. Sie tragen Trommeln und Fanfaren, Schwerter und Speere, Helme und Schilde, und wirken konzentriert und selbstbewusst. Die Figuren sind das Werk des Berliner Bildhauers Carl Begas. Wie auch die Köpfe der preußischen Generalfeldmarschälle, unter ihnen Namensgeber Helmuth von Moltke, die sich außen an den Schlusssteinen der Brückenpfeiler befinden. Sie sieht man am besten bei der Durchfahrt mit einem Dampfer.