Junge Oper

Soundtrack des Lebens

Kann mal jemand das Gedudel abstellen? Wo immer wir auch sind, erklingt Musik. Im Kaufhaus, im Fahrstuhl, am Telefon in der Warteschleife oder aus dem Headset des Sitznachbarn in der U-Bahn.

Man kann Musik aber auch bewusst an-hören! Und es gibt Klänge, die man nie wieder vergisst, die den Soundtrack des eigenen Lebens bilden, die einem niemand wegnehmen kann. Musik, die mit besonderen, einzigartigen, den verrücktesten und bedrückendsten Erinnerungen und Träumen zusammenhängt. Als Kind lauthals singend auf Opas Gepäckträger. Oder wenn man aus Liebeskummer immer wieder den selben Hit abspielte. Mit dem besten Freund in der sturmfreien Bude Psy so laut aufzudrehen, bis die Nachbarn meckern. Bei der eigenen Beerdigung die Tetris-Melodie zu spielen. Mit der Lieblingsband die Stadien zu füllen – in vielen Musik-Träumen ist man schließlich selbst ein Star.

Zumindest als Musiker in Erscheinung zu treten, das ermöglicht der Jugendclub „on stage“ der Jungen Deutschen Oper. Hier wird getüftelt, ausprobiert, verworfen, darf man bei den monatlichen Treffen ohne Einschränkung kreativ sein. Alles unter fachkundiger Anleitung von Alexandra Holtsch, Christian Lindhorst und Katharina Loock, die mit den Jugendlichen ab 15 Jahren ein Stück erarbeiten. Das Ergebnis kann sich nun hören lassen, unter dem Motto: „Song in a bottle“ in der Tischlerei.

Termine: Di, 29. / Mi 30. April, jeweils 19 Uhr, Tischlerei. Eintritt: 5, erm. 3 Euro