Höhepunkte der Woche

Premiere: „Ismene, Schwester von“ am Deutschen Theater

21.03. Sie ist die vielleicht undankbarste Nebenrolle der Dramenliteratur. Das Leben von Ismene ist durch ihre berühmt-berüchtigte Verwandtschaft definiert. Sie ist Schwester von Antigone und Tochter von Ödipus. „Ich war die einzig Normale in einer gestörten Umgebung“, lautet ihre nüchterne Katastrophen-Bilanz. Die niederländische Autorin Lot Vekemans nimmt sich mit „Ismene, Schwester von“ nach mehr als 2500 Jahren Schattendasein diese vernachlässigte Schwester vor und zerrt sie ans Licht. Die Titelrolle spielt Susanne Wolff.

Deutsches Theater Schumannstr. 13 a, Mitte, Tel. 28 44 12 25, 20 Uhr, Karten kosten 23–30 Euro, Restkarten an der Abendkasse