Höhepunkte der Woche

Pop: Die Heiterkeit stellt sich im Privatclub Kreuzberg vor

12.03. Die Heiterkeit ist ein ziemlich irreführender Bandname. Einen ersten Hinweis darauf liefert schon das Logo der Truppe, ein Smiley mit geradem Mund. Die Abgeklärtheit oder Die Unaufgeregtheit wären denn auch zutreffendere Namen gewesen für die 2010 in Hamburg gegründete Frauenpopband. Das Debütalbum der drei Musikerinnen „Herz aus Gold“ machte viel von sich reden. Gerade ist mit „Monterey“ das zweite Album erschienen, auf dem sich so kuriose Lieder finden wie „Wohin gehst Du, Cary Grant“, „Wässere mich“ oder „Die ganzen müden Pferde“. Ein bisschen wird man das Gefühl nicht los, bei dieser nordischen Frauengemeinschaft haben Berliner 80er-Jahre-Bands wie die Lassie Singers Pate gestanden. Deutschsprachiger Pop mit schrubbeligem, rauem, zurückhaltendem Sound.

Privatclub Skalitzer Straße 85–86, Kreuzberg, Tel. 61 10 13 13, 21 Uhr, Karten kosten 13,90 Euro