Unter 20 Euro

Nicht nur für Komödianten und Musikstudenten

Das Café Piter ist genau das Richtige für seine größtenteils kunstliebende Kundschaft. Direkt gegenüber steht ein Gebäude der Universität der Künste, die Musik- und Musicalstudenten kommen gern zur Mittagspause herüber. Und da 200 Meter entfernt die Bar jeder Vernunft sowie die Berliner Festspiele liegen, kombinieren Kenner hier auch am Abend gern kulinarischen Genuss mit Kunst.

Das russisch geführte Lokal bietet auf kleinem Raum große Vorteile. Wer es eilig hat, braucht nicht lange zu warten. Je nach individuellem Tagesablauf kann dort gleichzeitig gefrühstückt, warm gegessen oder Kaffee und Kuchen probiert werden. An Wochentagen gibt es täglich drei wechselnde preiswerte Mittagsgerichte, die bei Gästen schon wegen des Preis-Leistungsverhältnisses beliebt sind.

Ansonsten ist die Karte ziemlich bunt zusammen gestellt. Von hausgemachten russischen Spezialitäten wie Pelmeni über Nudelgerichte, Fladenbrote und Sandwiches bis zu Schweinemedaillons und Rumpsteak findet sich für jeden Geschmack etwas. Die heiß am Tisch servierte rustikale Bauernpfanne (8,90 Euro) mit Hähnchenbrust, Würstchen Schinken, Spiegelei, Gemüse und Bratkartoffeln ist zum Beispiel etwas für den großen Hunger.

Der Familienbetrieb glänzt durch immerwährende Freundlichkeit und achtet auf ein stilvolles Ambiente. Künstler- und Musikerporträts hängen an den Wänden, antike Deckenlampen spenden Licht, die schlichten Holzmöbel verleihen dem Lokal einen soliden Look. Man fühlt sich wohl und umsorgt. Da bleibt das ein wenig versteckt liegende Café gewiss nicht mehr lange ein Geheimtipp.

Café Piter Schaperstraße 14, Charlottenburg, Tel. 88 71 92 30, Mo. bis Fr. 9 bis 20 Uhr, Sbd. 10 bis 18 Uhr

Bewertung

Geschmack ****

Ambiente ****

Service ****

Preis/Leistung ****

Gesamt ****

Höchstwertung: *****