Kleine Entdeckungen

Wehrturm und Zufluchtsstätte

Es ist der älteste Burgturm Berlins und das Wahrzeichen von Spandau. Aus der abenteuerlichen Zeit des Hoch- und Spätmittelalters stammen Juliusturm und Palas in der südwestlichen Ecke der Zitadelle.

Sie waren Teil einer Burg und wurden in die im 16. Jahrhundert errichtete Festung integriert. Der Juliusturm ist 30 Meter hoch. Auf seine Spitze führt eine Wendeltreppe, die 1964 nach dem Vorbild der neugotischen Treppe von 1843 rekonstruiert wurde.

Wenn man die 145 Stufen emporgestiegen ist, erwartet den Besucher ein imposanter Rundblick über Spandau und Umgebung bis nach Tegel, zur Berliner Innenstadt und zum Grunewald. Die genaue Zeit der Erbauung ist unbekannt, wird aber ins 13. Jahrhundert datiert. Zur Zeit der Erbauung war er Wehrturm und Wachturm und diente als Zufluchtsstätte bei Gefahr. Gleichzeitig konnte der Bau als Wohnturm genutzt werden.

Im Gotischen Saal finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt. Und im Schatten des Juliusturmes gibt es mit schöner Regelmäßigkeit immer im Sommer das „Citadel Music Festival“ im Hof der Zitadelle.