Unter 20 Euro

Hausgemachte Pasta und Mutters Antipasti

Alfio Magro zählt mit dem Ars Vivendi zum Inventar der Holsteinischen Straße. Nicht weit von der Güntzelstraße entfernt, eröffnete er mit seiner Mutter vor gut 20 Jahren ein kleines Feinkostgeschäft und bot neben Wein und Kleinigkeiten aus der Vitrine auch bald warmen Mittagstisch an. Heute ist es eine Institution italienischer Lebens- und Kochkunst. Deshalb wählte es Otto Sander einst zu seinem Lieblingsitaliener.

Vor zehn Jahren zogen Alfio, seine Frau und seine Mutter in größere Räume mit 35 gemütlichen Sitzplätzen drinnen und 15 auf der südlich ausgerichteten Trottoirterrasse. Unglaublich, aber wahr: Wenn Alfios Mutter nicht in Sizilien weilt, steht die 82-Jährige noch immer in der Küche und fabriziert köstliche Antipasti. Alfio, mit ergrautem Zopf, die Arme voll bunter Tattoos, hat sich den Traum einer alten Pastamaschine erfüllt. Mit der fertigt er für den Abend Köstliches wie Ravioli mit einer Füllung aus Ricotta und Maronen-Pilzen.

Mittags gibt es ein gutes Dutzend Speisen, die auf der Schiefertafel angepriesen werden, allesamt zwischen 7,50 und 9,50 Euro. Etwa ausgezeichnete Penne mit Entenleber und tomatigem Sugo, oder Fisch aus dem Ofen mit Pesto, Spinat und Kartoffeln. Bis 17 Uhr wird Pizza gebacken. Exzellent sind die Bufalina mit Büffelmozzarella und Datteltomaten für acht Euro.

Ab 18 Uhr wird das Essen etwas teurer, und feiner. Dann genießt man die selbst gemachten Ravioli, Linguine mit Vongole und Jakobsmuscheln zum Preis von 13 Euro, oder Wildschwein aus dem Ofen für 16,50 Euro. Der Wein dazu schmeckt ebenso gut wie der Kaffee danach.

Ars Vivendi Holsteinische Straße 18, Wilmersdorf, Mo.–Fr. 10–24 Uhr, Sbd. 17 –24 Uhr, Tel. 861 93 89, www.arsvivendi-catering.de

Bewertung

Geschmack *****

Ambiente ****

Service ****

Preis/Leistung ***

Gesamt ****

Höchstwertung:*****