Kurz-Kritik

Gelackt: „Nachtzug nach Lissabon“

Das sind so Filme, bei denen nichts schiefgehen kann: Die Vorlage ein Romanbestseller (von Pascal Mercier), der Regisseur ein namhafter Filmemacher (Bille August), die Besetzung ein Who’s Who der internationalen Kino-Crème. Es sollte eine Nummer Sicher sein. Aber ach! genau so sieht es auch aus. Man ahnt immer schon, was als übernächstes kommt. Man wartet nur noch, welcher Star jetzt noch vorbeiguckt. Und was völlig verloren geht in den zuckergussüberzogenen Bildern, ist der philosophisch-politische Gehalt, den es im Buch irgendwie doch gab.