Kreuzberg

DDR-Fotografie

Die Ausstellung "Geschlossene Gesellschaft" zeigt etwa künstlerische 250 Arbeiten aus der Zeit 1949-1989 von 34 Fotografen, die auch das Leben in der DDR kritisch reflektierten.

Ursula Arnold, die aber als Kamerafrau arbeitete, denn ihre Fotos, die den tristen Alltag abbilden, waren dem System nicht genehm. Fotograf und Professor Arno Fischer, u.a. für "Sibylle", verlegte sich auf melancholische Symbolbilder. Zur jüngeren Generation zählt Jens Rötzsch. Seine farbigen Metaphern zeigen eine Gesellschaft, die sich bereits in Auflösung befindet. Er nahm 1989 das Pfingsttreffen der FDJ im Stadion der Weltjugend auf (Foto).

Berlinische Galerie, Alte Jakobstr. 124-128, Kreuzberg, Tel. 7890 26 00, Mi-Mo 10-18 Uhr. Am 4.Okt., 19 Uhr, Bis 28.Jan.