Ausstellung

Ich sehe etwas, was du nicht siehst

Eine eigenartige Welt breitet Sophie Holstein vor ihrem Publikum aus. Ihre Bilder wirken bekannt und haben doch zugleich etwas Befremdliches. Mit ihrer expressiven Farbenwelt erinnern Holsteins Bilder teilweise an Gabriele Münter oder Ernst Ludwig Kirchner.

Sie sind schroff, verzerrt und voller Symbole emotionaler Unterdrückung und Beschränkung. Traumbilder, Albträume und versteckte Realitäten dienen der Künstlerin zum Ausdruck einer Urangst und unterbewussten Schrecken der Kindheit, aber auch einer gewissen Rohheit der Kinder selbst. Zwar stehen die Menschen im Mittelpunkt ihrer Bilder, aber sie scheinen in ihrer eigenen Realität und den Trugbildern gefangen. Holstein zeigt Menschen, die am Überreichtum der ihnen gebotenen Chancen zu scheitern drohen.

Ausstellung: Galerie Lacke Farben, Brunnenstraße 170, Mitte, Tel. 48 62 57 11. Bis zum 28. Juli, Mi+Do 15-19 Uhr, Fr+Sbd 16-20 Uhr